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16.03.2009 - Sperrung des Wittbräucker Waldweges

Ich bin ein Frosch, keine Kröte, kein Molch, aber eine schützendswerte Amphibie (©gh)

CDU, FDP, Grüne/Bündnis 90:  Für Ihre Kröten tun wir alles!?!

Herdecke, 16.03.2009 (mas)
. Es stimmt: CDU, FDP und Grüne/Bündnis 90 im Herdecker Rat haben die Schließung des Wittbräucker Waldwegs während der Krötenwanderung beschlossen. Die Gründe: Die von der Biostation Hagen im letzten Jahr aufgestellten Fangzäune waren nach Meinung von deren Fachleuten nicht besonders wirksam. Große Teile wurden durch Vandalismus zerstört. Andererseits verendeten viele Kröten in den Fangnetzen. In den Jahren davor war es die SPD, die regelmäßig angefragt hat, wann denn die Straße im Hinblick auf die Krötenwanderung geschlossen würde. Das beweisen die Ausschussprotokolle. Die von CDU, FDP und den Grünen beschlossene Sperrung des Wittbräucker Waldwegs ist nicht nur ein effektiveres Mittel zum Schutz der Kröten, sondern kostet den Steuerzahler zudem nichts.

Die Autofahrer müssen deshalb aber keineswegs, wie von der SPD populistisch und wahrheitswidrig behauptet wird, durch das Nadelöhr im Innenstadtbereich fahren. Sie können eine Abkürzung über die Straße Am Rahmen und den Rebhuhnweg bzw. die Rehbergstraße nehmen. Wissen das etwa die vier ortsansässigen Unterzeichner des SPD-Flyers nicht?

Die drei Ratsparteien haben sich mit ihrem Beschluss keineswegs gegen die SPD positioniert, wie die SPD immer wieder beleidigt tönt. Sie kann sich offenbar nur nicht mit der Tatsache abfinden, dass in Demokratien die Mehrheiten wechseln und sie jetzt nicht mehr die absolute Mehrheit im Rat der Stadt hat. In den Zeiten ihrer absoluten Mehrheit hat sie selbst sinnvolle und einleuchtende Gegenargumente der Oppositionsparteien höhnisch mit dem Ausspruch abgewiesen: „Wir haben die Mehrheit!“.

In der gegenwärtigen wirtschaftlich schwierigen Lage ist es vor allem wichtig, dass Steuergelder mit Augenmaß und mit größtmöglichem Nutzeffekt für den Bürger ausgegeben werden. Verantwortungsbewusstsein und Sachbezogenheit und nichts anderes ist die politische Richtlinie von CDU, FDP und Grüne/Bündnis 90 bei Beschlüssen über öffentliche Geldausgaben. Auch nach der Wahl werden CDU, FDP und Grüne/Bündnis 90 dieses Ziel im Auge behalten. Aber nicht nur sparen um jeden Preis steht auf den Programmen der drei Parteien, sondern insgesamt: Politik für den Bürger.

Dr. Margrit Sollbach-Papeler
CDU-Ratsmitglied für den oberen Herrentisch


 


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