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29.10.2007 - KiBiz - Gutes Gesetz oder schlechter Scherz?

Das Podium mit Prof.Schäfer, C.Brandt, Juso-Moderator M.Dürr,D.Joachimi, K.Striepen, J.Jacobsen  ©hr

Herdecke, 30.10.2007 (cb). "Gutes Gesetz oder schlechter Scherz? Das Kinderbildungsgesetz und seine Auswirkungen auf Herdecke" war das Motto zu dem die Herdecker Jusus am Montag, den 29. Oktober zu einer Podiumsdiskussion vor einem ca. 40-köpfigen Auditorium in die Aula der Friedrich-Harkort-Schule eingeladen hatten. Als Podiumsteilnehmer waren die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Karin Striepen, der kinder- und jugendpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Christian Brandt, Jörgen Jacobsen als Vertreter des paritätischen Wohlfahrtsverbandes, der städtische Beigeordnete Dieter Joachimi vom Juso-Moderator Malte Dürr eingeladen worden. Da das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) erst vergangene Woche im Düsseldorfer Landtag verabschiedet wurde, war es ein großer Gewinn für die Veranstaltung, dass auch Prof. Klaus Schäfer, Leiter der Abteilung Jugend und Kinder im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, aufgrund einer Einladung von Christian Brandt an der Veranstaltung teilnehmen konnte. Aus erster Hand mit konkreten auf Herdecke bezogenen Beispielberechnungen wurden so die Veränderungen und Vorteile des KiBiz erläutert, da gerade auch der Aspekt der Finanzierung einen großen Diskussionsteil einnahm. Als Resümee konnte festgestellt werden, dass das alte Gesetz für Kindertageseinrichtungen (GTK) abgelöst werden musste, und dass das KiBiz viele Chancen, mehr Flexibilität und mehr Geld bringt, welches der Betreuung und Förderung der Kinder zu Gute kommen wird.