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20.08.2005 - Bundestags-Wahlkampfauftakt in Dortmund
Herdecke, 20.08.2005 (gh). Wie beim Auftakt zum Landtagswahlkampf in Oberhausen hatte die Herdecker CDU einen Bus gechartert, um die CDU-Fans nach Dortmund zu bringen. Diesmal war ein Linienbus das Transprtmittel für die Herdecker und Wetteraner Fans. Nach der Zustiegsmöglichkeit an 12 verschiedenen Haltestellen durften wir mit unserem "Linienbus" pünktlich um 12:40 Uhr direkt vor der Westfalenhalle aussteigen. Die begeisternde Veranstaltung dauerte fast 30 Minuten länger als geplant, so dass wir erst um 17:45 Uhr wieder zurück fuhren. Dabei standen noch Kirchhörder CDU-Fans einschl. des Ortsvorsitzenden an der Haltestelle, die wir selbstverständlich dank Linienbus mitnehmen konnten. Hier nun der offizielle Bericht über die Veranstaltung selbst: "Deutschlands Chancen nutzen" "Wir wollen es grundlegend anders machen, damit es grundlegend besser wird." Ein Farbenmeer aus Orange, begeisterte Sprechchöre, kämpferische Reden - mit dem 19. Parteitag der CDU in Dortmund hat die heiße Phase des Wahlkampfs begonnen. Hier finden Sie einen Bericht über den Parteitag und die Reden von Volker Kauder, Angela Merkel und Edmund Stoiber. 1.000 Delegierte und 10.000 Unions-Anhänger waren zu der Veranstaltung in die Dortmunder Wesfalenhalle gekommen. Nach einem gelungenen Vorprogramm mit der "Queen"-Coverband "Mayqueen" stimmte CDU-Generalsekretär Volker Kauder die Besucher auf die kommenden Wahlkampf-Wochen ein. "Wir werden Deutschland wieder an die Spitze bringen", rief Kauder. "Wir stehen vor einer Schicksalswahl, es geht um etwas Großes". Am späteren Nachmittag wurde Kauder von den Delegierten mit 97,8 Prozent im Amt bestätigt, dem bislang besten Ergebnis eines CDU-Generalsekretärs. In ihrer von häufigem Jubel unterbrochenen Rede schwor Kanzlerkandidatin Angela Merkel die Union darauf ein, bis zum Wahlsonntag um 18.00 Uhr um jede Stimme zu kämpfen. Die Umfragen seien zwar gut, aber die "Sache ist noch nicht gelaufen", sagte die Partei- und Fraktionsvorsitzende. "Es kommt auf jede Stimme an". "CDU, CSU und FDP treten an, um eine Koalition der Erneuerung zu bilden", erklärte die Kanzlerkandidatin unter dem Jubel der Unions-Anhänger. Gemeinsam wollten sie ein Bündnis der Erneuerung bilden, um Deutschland aus seiner tiefen Krise zu führen. Ein "Weiter so" dürfe es nicht geben, bekräftigte Merkel. Deshalb handele es sich am 18. September um eine Richtungswahl. Denn die Union wolle es "grundlegend anders machen, damit es grundlegend besser wird in unserem Land". In seiner Rede verwies Ministerpräsident Edmund Stoiber auf die verheerende Bilanz von Rot-Grün: Massenarbeitslosigkeit statt gesellschaftlicher Teilhabe und Armut statt sozialer Balance. "Wir stehen vor der Entscheidung: Weiter abwärts mit den gescheiterten Rezepten von gestern oder aufwärts mit neuer Kraft", sagte Stoiber. Quelle: www.cdu.de |