CDU macht sich stark für neue und bessere Radwege

Möglichkeiten der Vernetzung und Verbesserung der Radwege in Herdecke

Die vorhandenen Radwege in Herdecke sind unzureichend vernetzt und für Radfahrer oft wenig komfortabel angelegt. Diese Situation ist sicher der engen Tallage und der Topographie mancher Verbindung geschuldet. Durch die inzwischen starke Verbreitung von E-Bikes erschließen sich für Radfahrer völlig neue Möglichkeiten, Strecken bequem zu bewältigen. Vor diesem Hintergrund möchte sich die CDU mit eigenen Vorschlägen in die Erarbeitung eines neuen Radwegekonzeptes für Herdecke einbringen.

Das neue Radwegekonzept soll im Wesentlichen die Wohngebiete mit der Innenstadt, den Schulen und den Nachbarstädten verbinden. Damit soll den Bürgerinnen und Bürgern ein Angebot gemacht werden, beispielsweise für Fahrten zur Arbeit, zur Schule etc. auf das Auto zu verzichten.

Wichtig erscheint uns, dass Trassenführungen gefunden werden, die separat von den Hauptverkehrsstrecken geführt sind, um Belastungen der Benutzer durch Lärm, Abgase, Feinstaub und gefährliche Begegnungen mit LKW oder PKW zu minimieren.

Bei unseren Überlegungen haben wir uns auf folgende Bereiche konzentriert.• Eine bessere Anbindung des Wohngebietes Kirchende/Westende, besonders auch mit Blick auf das Krankenhaus als unserem größten Arbeitgeber.• Die Überwindung der Engstelle im Bereich Hauptstraße zwischen Einmündung Attenbergstraße und Sally-Grünewaldstraße.• Die Vernetzung des Bahn-Haltepunktes Wittbräucke mit dem vorhandenen Radwegenetz und dem Wohngebiet Ahlenberg.

Für das Wohngebiet Kirchende/Westende stellen wir uns den Bau eines neuen Radweges südlich der Ender Talstraße am Rand der Acker- und Wiesenflächen vor. Zur Trennung von der Ender Talstraße sollte der vorhandene Gehölzsaum erhalten bleiben. Vom Krankenhaus und dem Wohngebiet ist über die Brücken über die Ender Talstraße der Anschluss an den Radweg gegeben. In Richtung Innenstadt könnte der neue Radweg über die alte Trasse der Straße Hellbracke oberhalb der Ender Talstraße bis zur Einmündung Jungferneiche/Berliner Straße angebunden werden.

Eine Fortsetzung der Trasse in Richtung Gedern ist denkbar über die bestehenden Wege für die Forstwirtschaft.

Der Engpass an der Hauptstraße könnte überwunden werden, wenn die Schmale Straße als Fahrradstraße ausgewiesen und an ihrem Ende unmittelbar an die Straße An der Walkmühle angebundenen würde. Von dort käme man auf den vorhandenen Radweg zwischen Umgehungsstraße und Neue Bachstraße. Die Schmale Straße wäre für den Anliegerverkehr weiter nutzbar, der Radverkehr hätte aber Vorrang.

Für die Anbindung des Wohngebietes Ahlenberg sollte auch ein neuer Radweg gebaut werden, der bewusst die stark befahrene Wittbräucker Straße meidet. Im unteren Teil der Straße Weg zur Schanze, kurz vor der Einmündung Weg am Eckenkamp gibt es die alte Mühlenwegbrücke über die Eisenbahnlinie. Von dort könnte entlang des Gehölzstreifens am Herdecker Bach der Haltepunkt Wittbräucke erreicht werden. Hagen und Dortmund, als häufigste Ziele der Berufspendler sind über die dort haltende Bahnlinie gut erreichbar. Im weiteren Verlauf kann der Radweg an der Grenze des Gewerbegebietes entlang, vorbei am Regenrückhaltebecken an der Kreuzung Herdecker Bach/Wittbräucker Straße mit dem bestehenden Fuß- und Radweg verknüpft werden.

Insgesamt wünschen wir uns eine deutliche Kennzeichnung der Radwege und verkehrssichere Führung in Kreuzungsbereichen.

Wenn Sie als Bürgerinnen oder Bürger, vielleicht als zukünftige oder passionierte RadfahrerInnen Vorschläge haben für weitere Verbesserungen, würden wir uns über eine Nachricht von Ihnen freuen.

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    Dienstag, 04.02.2020 | 17:00 Uhr
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